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firewalls


Prinzipiell rechtfertigt nicht nur der Übergang vom LAN zum Internet den Einsatz einer Firewall. Auch zwischen zwei oder mehreren organisationsinternen Netzen kann eine Firewall verwendet werden, um dem unterschiedlichen Schutzbedarf der Netzwerkzonen Rechnung zu tragen, beispielsweise bei einer Trennung zwischen dem Büronetz vom Netz der Personalabteilung, in dem personenbezogene Daten gespeichert sind.

Für die Konfiguration einer Firewall sollte der Administrator fundierte Kenntnisse über Netzwerkprotokolle, Routing, Netzwerk- und Informationssicherheit besitzen. Bereits kleine Fehler können die Schutzwirkung einer Firewall zunichte machen. Grundsätzlich sollte man vor der Installation ein Firewall-Konzept ausarbeiten, um die eigenen Anforderungen richtig einschätzen zu können und diese den Möglichkeiten und Grenzen der Firewall gegenüberzustellen. Denn erst wenn man weiß, gegenüber welchen Szenarien man ein bestimmtes Maß an Sicherheit erreichen will, kann man sich Gedanken über das wie machen. In größeren Organisationen wird dies üblicherweise über eine eigene Sicherheitsrichtlinie umgesetzt.

Üblicherweise wird ein Gerät Netzwerk- oder Hardware-Firewall genannt, wenn es sich um ein dediziertes Gerät handelt, das mindestens zwei Netzsegmente voneinander trennt. Man unterscheidet zwischen:

Bridging-Firewall


Hier sind die Netzwerkschnittstellen wie bei einer Bridge gekoppelt. Derartige Geräte sind, genau wie Bridges oder Switches, im Netz nicht sichtbar, also für einen Angreifer nur schwer zu erkennen und darüber hinaus nur schwer anzugreifen. Denn dieser Typ Firewall hat keine offenen Ports und ist lediglich indirekt über Fehler im Bridging-Code angreifbar. Auf der anderen Seite kann sie lediglich als statischer Paketfilter eingesetzt werden und ist nicht in der Lage, eine Adressumsetzung vorzunehmen, wie das beispielsweise bei einer Verbindung zwischen dem privaten Netz und dem Internet vonnöten ist.


Routing-Firewall

Hier sind die Netzwerkschnittstellen wie bei einem Router gekoppelt. Das ist die am weitesten verbreitete Art; sie kommt bei praktisch allen SoHo-Geräten (für den privaten Gebrauch und kleinere Unternehmen), aber mitunter auch bei größeren Systemen zum Einsatz. Ein Nachteil ist, dass diese Firewall im Netz sichtbar ist und direkt angegriffen werden kann. Entweder erscheint sie als Verbindungsglied zwischen den Subnetzen (Router ohne NAT), oder aber sie wird gar als vermeintlicher Kommunikationspartner angesprochen (Router im NAT-Modus). Im NAT-Modus bildet diese Firewall ihre eigene externe Adresse auf den jeweiligen internen Client ab, der eine Verbindung zum externen Netz (Internet) hergestellt hat. Bildlich gesehen funktioniert sie dann wie ein automatisiertes Postfach, welches alle ausgehenden Pakete, die die Firewall passieren, mit der eigenen Absenderadresse versieht. Dadurch stellt sie sicher, dass das Zielsystem die Antwortpakete auch wieder an das „Postfach“ schicken wird. Dank einer speziellen NAT-Verwaltung (PAT) erkennt sie, zu welchem internen Gerät ein aus dem Internet eingehendes Antwortpaket gehört. Dorthin leitet sie das Paket weiter, ohne dass der Versender aus dem Internet die wirkliche (interne) Adresse seines Kommunikationspartners kennt. In diesem Modus verdeckt sie – genau wie eine Proxy-Firewall – die Struktur des internen Netzes, ist im Unterschied dazu aber nicht in der Lage, die Verbindung zu beeinflussen.


Proxy-Firewall

Hier arbeitet die Firewall als Proxy zwischen dem Quell- und Zielsystem und tritt grundsätzlich für wenigstens einer der beiden Seiten selbst als vermeintlicher Kommunikationspartner in Erscheinung. Im Unterschied zur Routing-Firewall terminiert sie die Verbindungen auf beiden Seiten (es handelt sich somit um zwei eigenständige Verbindungen), was bedeutet, dass sie die Kommunikation nicht einfach weiterleitet, sondern selbst führt. Daher kann sie den Inhalt der Netzwerkpakete zusammenhängend analysieren, Anfragen filtern und bei Bedarf beliebige Anpassungen vornehmen, aber auch entscheiden, ob und in welcher Form die Antwort des Ziels an den tatsächlichen Client weitergereicht wird.

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